MMS Ferdinandeum - Chronik
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Schulchronik 20/21
3. LOCKDOWN 26.12.2020 – 07.02.2021
Das Corona-Virus ist hartnäckig, vermehrt sich aufgrund einer Mutation rasend schnell und zwingt uns in einen 3. Lockdown. Dieser begann am 26. Dezember 2020 und war ursprünglich für 14 Tage anberaumt, doch dabei sollte es nicht bleiben. Die Inzidenzzahlen einer Woche, das sind die Zahlen, die angeben, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner*innen sich in einem bestimmten Gebiet insgesamt in den vergangen sieben Tagen angesteckt haben, sind so hoch, dass die Verlängerung des dritten Lockdowns unumgänglich war. Was bedeutet das für die Schulen?

Bildungseinrichtungen wie z.B. die Schulen bleiben im ortsungebundenen Unterricht, im sogenannten Distance Learning. Die Schüler*innen lernen von zuhause aus, haben Online-Unterricht, bekommen Arbeitsaufträge, die sie zu erfüllen haben und halten mit den Lehrer*innen über MS Teams, E-Mails, Telefon, … Kontakt. Schüler*innen, die zuhause keinen geeigneten Arbeitsplatz haben, über keine funktionierenden IT-Endgeräte und/oder kein WLan verfügen, die pädagogische Unter-stützung benötigen oder die zuhause von den Eltern und Erziehungsberechtigten nicht betreut werden können, haben die Möglichkeit in die Schule zu kommen und dort von Lehrer*innen betreut bzw. beim Lernen unterstützt zu werden. Im Bedarfsfall kann die Schulleitung auch anordnen, dass Schüler*innen in die Schule kommen müssen.

Außerdem wurden per Landesgesetz bzw. Verordnung des BMBWF die Semesterferien um eine Woche vorverlegt. Diese sind nun vom 8.2. bis 14.2.2021. Es ist anzunehmen, dass ein Betreuungsbedarf für Schüler*innen in dieser Zeit gegeben sein wird.
Ab acht Schüler*innen wird ein Ergänzungsunterricht in den Ferien in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik angeboten. Dieses Angebot des Ergänzungsunterrichts ist sowohl für Schüler*innen als auch für Lehrer*innen freiwillig. Auch eine Nachmittags-betreuung findet bei Bedarf statt.

Der Präsenzunterricht startet erst nach den Semesterferien – wahrscheinlich im Schichtbetrieb. Die genauen Regelungen werden vom Bildungsministerium in den nächsten Tagen unter Berücksichtigung der epidemiologischen Lage erlassen und kommuniziert. Zusätzlich zu allen bisher schon bekannten Maßnahmen (Hände waschen und desinfizieren, lüften, Abstand halten, Maske tragen) besteht für die Schüler*innen – das Einverständnis der Erziehungsberechtigten voraus-gesetzt - die Möglichkeit, ein bis zwei Mal wöchentlich einen freiwilligen und kostenlosen Antigen-Selbsttest durch-zuführen. Das BMBWF stellt die dafür nötigen Testkits zur Verfügung. Alle bisher in der Schule getesteten Schüler*innen haben sich über ein negatives Testergebnis gefreut.

Leider fallen in diesem Schuljahr bisher alle Schulveranstaltungen und schulbezogenen Veranstaltungen der Pandemie zum Opfer: das Adventkonzert im Dom, der Schikurs der 2. Klassen, das Jugendsingen, das Musical der 3. Klassen, …
Besonders schmerzhaft ist es, dass wir nicht mehr singen dürfen. Weder im Klassenverband noch in den einzelnen Chören. Auch der Ensembleunterricht kann nicht mehr stattfinden, da wir in diesem Unterrichtsfach klassenüber-greifend über 6 Schulstufen hinweg (2. – 4. Klassen) arbeiten.

Barbara Ogrisek

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