MMS Ferdinandeum - Chronik
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Schulchronik 20/21
Moritz Runggaldier

„Aller Anfang ist schwer“ hat einmal jemand gesagt. Wer auch immer für diesen geistreichen Ausspruch zur Verantwortung zu ziehen ist, hätte wohl ob der Herausforderungen, mit denen wir alle im Jahre 2021 konfrontiert sind, schon längst resigniert.
So trug es sich zu, dass ich am 15.03.2021 die Stelle als Projektassistenz an einer Pflichtschule, in meinem Fall der Musikmittelschule Ferdinandeum, – ein Novum übrigens, wurden diese Positionen doch neu geschaffen um den mit Arbeit zugepflasterten Pflichtschuldirektor*innen zumindest einen Teil ebendieser abzunehmen – antrat, nur um mich am ersten Tag bereits in einem leeren Schulgebäude wiederzufinden.

Britische Mutation, Schule gesperrt. Na Mahlzeit.

Aus der Not eine Tugend machend, versuchte ich mich dennoch so gut es geht einzufinden und siehe da, es funktionierte mit der tatkräftigen Unterstützung meiner Direktorin auch annähernd. Schnell erschloss sich mir die Chance, mich in Ruhe einzuarbeiten, ohne Trubel, Geschwirr und Lautstärke des herkömmlichen Schulalltags. War die Stille eingangs noch befremdlich, so erlaubte sie mir doch, mich zunächst voll darauf zu konzentrieren, mich in einer ungewohnten Umgebung einzufinden.


Meine eigene Schulzeit liegt dann doch ein paar Jährchen zurück und als Kind in der Schule macht man sich ja ohnehin keine Gedanken darüber, was eigentlich alles an Organisatorischem anfällt, damit sowohl die Schule reibungslos läuft, als auch, dass den uns anvertrauten Kindern die bestmögliche Ausbildung zuteilwird. Dazu kommen noch Anliegen der Eltern, des Magistrats etc. – man könnte Zeilen füllen. Da ich den geneigten Leser aber nicht langweilen will, nur so viel: Schulorganisation ist tatsächlich harte Arbeit.

So kam es mir tatsächlich sehr zupass, dass in meiner ersten Woche – durch die Schulschließung bedingt – zumindest die tagesaktuelle Arbeit auf ein Minimum reduziert war, wodurch ich die Möglichkeit bekam, mich zunächst ohne Ablenkungen und Stress in dieser neuen Position einzufinden.
So war zwar auch dieser Anfang alles andere als einfach, doch sollte man nach meinem Dafürhalten auch in schwierigen Situationen stets versuchen etwas Positives zu sehen, sei es nur eine winzig kleine Annehmlichkeit in diesem Strudel der Ungewissheiten und Belastung für jeden Einzelnen.
Für mich heißt es jetzt, meine in dieser ersten Woche gewonnenen Erkenntnisse im (mehr oder weniger) vollen Schulbetrieb auf die Bahn zu bringen. Man wünsche mir Glück!
Moritz Runggaldier

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