Ein Opernbesuch ist für viele mit schicker Kleidung und Musik verbunden. Doch was passiert eigentlich hinter, über und unter der Bühne? Die Kinder der Nachmittagsbetreuung machten sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg, um genau diese Geheimnisse zu lüften.
Während der einstündigen Führung erkundeten wir Bereiche, die dem Publikum bei einer Vorstellung verborgen bleiben. Wir erlebten das imposante Haus aus völlig neuen Blickwinkeln und erfuhren spannende Fakten über die prunkvolle Kaiserloge bis hin zu dem historischen Wandgemälden.
Besonders spannend war das Kennenlernen eines ganz speziellen Berufs: Der Souffleur (oder im Fall der Oper Graz, die Souffleuse) sitzt versteckt und flüstert den Sängern Einsätze oder Textanfänge zu, ein echter Rettungsanker!
In der Oper wird nicht nur gesungen, sondern auch hart gearbeitet. Wir hatten das Glück, mitten in die Vorbereitungen für den Western „Arizona Lady“ zu platzen. Wir beobachteten die Mitarbeiter live dabei, wie sie das aufwendige Bühnenbild aufbauten. Auch die Requisiten durften wir aus nächster Nähe anschauen.
Vom Auto auf die Bühne? Bei einem Gespräch mit einem Mitarbeiter vor Ort erfuhren wir, dass die Oper auch ein Ort für Technik-Begeisterte ist. Er stellte uns seinen spannenden Werdegang vor: Er hat ursprünglich eine Ausbildung zum KFZ-Techniker absolviert und arbeitet heute in der Theatertechnik. Das zeigt uns, wie vielfältig die Lehrberufe und Karrierewege an der Oper Graz sind.
Nach so vielen Eindrücken rundeten wir unseren Ausflug mit einem gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt ab. Ein gemeinsames Eis in der Sonne schmeckte dabei besonders gut.
Ein herzliches Dankeschön an das Team der Oper Graz für diese faszinierenden Einblicke.
