Als kurzer Zwischenstopp und Mittagspausenspot wurde die Stadt Enns mit ihrem historisch bedeutsamen Stadtturm besichtigt. Nachdem die steilen Stufen des Turms erklommen waren und sich alle gestärkt hatten, ging es weiter zum Gelände der Gedenkstätte Mauthausen. Dort beschäftigten wir uns mit der Geschichte des dortigen Steinbruchs und der sogenannten „Todesstiege“, die in allen ein sehr beklemmendes Gefühl hervorrief. Daraufhin fuhren wir den kurzen Weg zur Gedenkstätte Gusen. Gusen bildete früher das größte Außenlager Mauthausens, doch während die gesamte Fläche des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen nun als Gedenkstätte genutzt wird, befindet sich in Gusen auf dem ehemaligen Areal eine große Wohnsiedlung. Nur mehr wenige Gebäude, darunter das Haupthaus des Eingangsbereichs, sind erhalten. Das ehemalige Krematorium bildet das Zentrum des Memorials mit anschließendem Museum. Der Rundgang beschäftigte sich zum Großteil damit, wie unterschiedlich die Erinnerungskultur mit ehemaligen Konzentrationslagern umgeht und warum was erinnert wird. Für alle Schüler*innen war es ein sehr lehrreicher und spannender Rundgang, der trotz der schweren Materie von allen Jugendlichen als wichtiger Bestandteil zur Weiterführung demokratischer Grundwerte gesehen wurde.


